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Schon immer war am
Musikgymnasium die Instrumental-Ausbildung neben dem Chor die
wichtigste Säule der musikalischen Ausbildung und Förderung.
Musikalische Arbeit ist aber immer am effektivsten und
nachhaltigsten, wenn Gelegenheiten gegeben werden, sein Können
vorzuzeigen, möglichst im sozialen Verband eines Ensembles, der
Bläsergruppe oder in einem der beiden Orchester. So werden die
jungen Domspatzen – Streicher und Bläser – je nach ihrem
Leistungsstand zuerst im Nachwuchsorchester mit den spezifischen
Anforderungen des Orchester-Spiels vertraut gemacht. Ist eine
gewisse Sicherheit und Selbständigkeit erreicht, können die
jungen Musiker ins große Sinfonieorchester aufsteigen. Hier wird
ein vielseitiges und anspruchsvolles Programm erarbeitet, das
für Jugendorchester „spielbare“ Original-Literatur und
qualitätvolle Bearbeitungen beinhaltet. In den vergangenen
Jahren wurden hierbei Werke wie Haydns Londoner Sinfonie Nr.100
D-Dur, Schuberts 1.Sinfonie, Solokonzerte von Danzi, Boccherini,
Telemann, Marcello, Bachs 5.Brandenburgisches Konzert, die
Violinromanze G-Dur von Beethoven , Bruchs Romanze für Viola und
Orchester, Ouvertüren von Mendelssohn und Mozart erarbeitet.
Auch Salonstücke von Strauß und Kreisler, Tango, Polka oder ein
Arrangement aus „Harry Potter“ können die Jugendlichen zu
Höchstleistungen anspornen. Seit über 5 Jahren ist ein
musikalischer Höhepunkt das traditionelle „open air classic“ in
den Ruinen von Obermünster.
Großes Highlight sind die alljährlich im Februar stattfindenden
Orchestertage in Windberg. Hier wird nach Herzenslust musiziert,
wie man auf den Bildern sehen kann, gesellige Runden und
Nachfeiern finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit
statt (keine Bilder!) |